Projekt zum Holocaust-Gedenktag an der Heinrich-Heine-Gesamtschule
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages wurde an der Heinrich-Heine-Gesamtschule ein besonderes Bildungsprojekt durchgeführt, das von Hannah Gülpen initiiert wurde. Ziel des Projektes war es, bei den Schüler:innen ein stärkeres Bewusstsein für die Geschichte des Holocaust zu schaffen und gleichzeitig Raum für Fragen, Austausch und persönliche Gedanken zu ermöglichen.
Am 27. Januar 2025 fand im Rahmen des Projektes eine Diskussionsveranstaltung mit der Autorin und Lehrerin Jennifer Riemek statt. Sie sprach über ihr Werk „Wir waren doch so jung“ und trat mit den Schüler:innen in einen offenen Dialog über historische Verantwortung, Erinnerungskultur und persönliche Perspektiven auf die Vergangenheit.
An der Veranstaltung nahmen die Jahrgangsstufen 9 und 10 der Schule teil, insgesamt rund 180 bis 200 Schüler. Die Diskussion bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, eigene Gedanken einzubringen und sich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Die Rückmeldungen der Schüler:innen waren durchweg positiv. Viele berichteten von neuen Erkenntnissen, erweitertem Wissen und einem gestiegenen Interesse an der historischen Thematik. Besonders geschätzt wurde die offene Atmosphäre, in der zahlreiche Fragen gestellt und diskutiert werden konnten.
Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung der Bürgerstiftung, die das Vorhaben mit 165 Euro aus dem Projekt Jugendbank finanziell unterstützte.